Avatar – Aufbruch nach Pandora

Nach dem ich schon länger nicht mehr im Kino war, war es endlich mal wieder so weit und ich hab mich ins Kino begeben.
Der Grund dafür war der neuste Film von James Cameron Avatar. Den ganzen Hype um den Film hab ich irgendwie nicht mitbekommen. Hatte mir auch im Vorfeld keine Trailer oder ähnliches angeschaut und bin deswegen ziemlich unbefangen und neutral ins Kino gefahren.

[youtube zILEs43h1ZE]
http://www.youtube.com/watch?v=zILEs43h1ZE

Hier die Zusammenfassung über die Handlung des Films:

Im Jahr 2154 sind die Rohstoffe der Erde erschöpft. Die Menschen haben begonnen, in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Federführend ist der RDA-Konzern, ein Raumfahrt-Konsortium, das nach wertvollen Ressourcen sucht und auf Pandora, dem erdähnlichen Mond eines fiktiven Planeten namens Polyphemus im Alpha Centauri-Sternensystem fündig wird. Auf Pandora gibt es den Rohstoff Unobtanium, von dem sich die Menschen die endgültige Lösung ihrer Energieprobleme versprechen. Der Abbau erweist sich jedoch als schwierig, denn die Lebenswelt Pandoras besteht großenteils aus dichtem Dschungel mit vielen unbekannten Lebewesen und die Luft enthält für Menschen zu wenig Sauerstoff. Außerdem lebt auf dem Mond eine intelligente, humanoide Spezies namens Na’vi im Einklang mit der Natur.

Der frühere Marine Jake Sully, der seit einer Verletzung bei einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geschickt, um am Projekt AVTR (sprich: Avatar) teilzunehmen. Er soll den Avatar – eine Kreuzung aus menschlicher und Na’vi-DNA – seines ermordeten Zwillingsbruders übernehmen. Die Avatare werden von der RDA-Zentrale aus gesteuert. Durch eine dort im Labor hergestellte Verbindung des jeweiligen Menschen mit seinem Avatar ist es möglich, die Umgebung frei zu erkunden und die Na’vi zu unterwandern. Für Jake bedeutet das AVTR-Programm vor allem, wieder das Gefühl von freier Bewegung zu erleben, wenn er seinen Avatar steuert. Außerdem wird ihm vom Leiter des militärischen Sicherheitsdienstes die vollständige körperliche Rehabilitation versprochen, wenn er im Gegenzug Informationen gegen die Na’vi liefert.

Auf der ersten Expedition in seinem Avatar wird Jake von der Gruppe getrennt und ist auf sich allein gestellt. Im dichten Dschungel wird er von Raubtieren angegriffen, doch von der Na’vi-Frau Neytiri gerettet und beschützt. Sie führt Jake zu ihrem Stamm, den Omaticaya, die in einem über 200 Meter hohen Baum wohnen. Nach anfänglichen Bedenken beschließt die geistliche Führerin des Clans, Jake mit deren Lebensweise, Kultur und Na’vi-Sprache vertraut zu machen, auch um über ihn die Menschen besser kennen zu lernen. Jake steuert nun seinen Avatar nahezu rund um die Uhr aus dem Labor und beschafft sowohl der Wissenschaftlergruppe als auch den Söldnern des Konzerns die jeweils wichtigen Informationen.

Infolge seiner wachsenden Identifikation mit den Na’vi und der Liebe zu Neytiri sieht er sich allerdings bald in einem Zwiespalt, zumal ihm die RDA mitteilt, dass sich unter dem Baum der Omaticaya die größte Ansammlung an Unobtanium im Umkreis von 200 km befindet. Jake soll dazu die Omaticaya überzeugen, den Baum zu verlassen. Nachdem Jake Mitglied des Omaticaya-Stammes geworden ist, rücken die ersten Bulldozer an. Jake will sie aufhalten und zerstört die Orientierungskameras einer der Maschinen. Daraufhin wird ihm und den anderen, den Na’vi freundlich gesinnten Mitarbeitern die Verbindung zu ihren Avataren entzogen. Jake bekommt allerdings eine letzte Chance, die Na’vi zum Verlassen des Baumes zu bewegen. Als er sich dort offenbart, wird er von den Na’vi als Verräter gefangen genommen.

Die RDA bringt ihre Truppen in Position, um die Omaticaya zu vertreiben und zerstört dabei den Baum. Während des Angriffs wird Jake von Neytiris Mutter befreit. Nach der Zerstörung des Baumes flüchten die Na’vi an ihren heiligsten Ort, zum Baum der Seelen. Auf der Flucht verstößt Neytiri Jake vor den Augen ihres sterbenden Vaters. Zur gleichen Zeit werden in der Konzernzentrale die Avatare erneut abgeschaltet und die Na’vi-freundlichen Mitarbeiter inhaftiert. Die abtrünnige Pilotin Trudy befreit sie jedoch und fliegt sie samt eines mobilen Avatar-Labors in den Dschungel. Dabei wird Dr. Grace Augustine, die leitende Wissenschaftlerin des Avatar-Programms, angeschossen und schwer verletzt.

Jake kann seinen Avatar nun unbehelligt steuern. Er gewinnt das Vertrauen der Na’vi als Toruk-Makto zurück, als mythischer Bezwinger des größten Flugwesens Pandoras. Er bittet die Na’vi um Hilfe für Augustine. Sie stirbt jedoch an ihren Verletzungen, und ihre Seele und ihre Erinnerungen wandern zu Eywa, der Gottheit der Na’vi. Jake erweckt in einer mitreißenden Rede den Widerstandswillen der verzweifelten Na’vi. Sie fliegen zu anderen Na’vi-Clans und gewinnen sie als Verbündete im Kampf gegen die RDA.

Jake ist sich jedoch über die militärische Überlegenheit der Menschen im Klaren. Mit dem Verweis auf die von Eywa aufgenommenen Erinnerungen Grace Augustines vom Zustand der Erde bittet er die Gottheit um Hilfe im bevorstehenden Kampf gegen die Menschen.

Bei einem erneuten Angriff der Menschen schlagen die Na’vi vereint zu. Jake und die anderen Abtrünnigen leisten dabei wichtige strategische Hilfe. Aufgrund des Überraschungsmoments, der hervorragenden Kenntnis des Schlachtfelds und technischer Probleme der Menschen können sie vor allem in der Luft für einige Verwirrung und Verluste sorgen. Gleichwohl gewinnen die Menschen nach einiger Zeit die Oberhand. Als die Na’vi beinahe besiegt sind, greifen die Tiere Pandoras aus dem Dschungel und aus der Luft selbst in den Kampf ein und überwältigen die Truppen der RDA. Offensichtlich hat Eywa die Bitte von Jake erhört. Die besiegten Menschen werden gezwungen, Pandora zu verlassen. Bleiben dürfen nur diejenigen, die sich bereits auf die Seite der Na’vi geschlagen hatten. Jake wird schließlich bei einer Zeremonie der Omaticaya dauerhaft in den Körper seines Avatars transferiert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%E2%80%93_Aufbruch_nach_Pandora

Was ich aber dann sah, überraschte mich komplett. Die Geschichte war traumhaft und die Umsetzung ebenfalls. Anfangs empfand ich die Na´vi ´s optisch sehr komisch. Doch je länger ich den Film sah, desto schöner wirkten die Figuren und die Menschen dagegen sahen befremdlich aus. Also eine perfekte Illusion. Die Natur auf Pandora war traumhaft. Obwohl fast alles aus dem PC kam, wirkte es echt und freundlich. Ich glaub ich wäre selbst gerne auf Pandora rumgelaufen ^^.
Der Film ist mit ca. 161 min sehr lang wird aber an fast keiner Stelle langweilig. Einzig der Anfang (die ersten 15min) ist ein wenig merkwürdig und nicht unbedingt interessant. Erst nachdem Jake zum ersten Mal sein Avatar steuert begeistert der Film.

Genial! Meine Wertung: 9/10 Punkten!!!!

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